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  • Lee Carroll

Bist du in einer Box und weisst es nicht?

Kryon durch Lee Carroll am Healing Wednesday vom 7.9.2022

Englische Originalaufzeichnung unter www.kryon.com Private Übersetzung ab Audio-Aufnahme von Susanne Finsterle

Seid gegrüsst ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.

Es scheint, dass das heutige Thema von Dingen handelt, die ihr in eurem Denken vielleicht umdeuten könnt. Da ist so Vieles verborgen – verborgen, weil es noch nicht zum Vorschein gekommen ist oder ihr euch dessen noch nicht bewusst seid, obwohl es schon immer da war. Es ist wie ein Kind, das aufwächst und die Luft einatmet, bis es dann eines Tages lernt, was Luft eigentlich ist. Das Kind hielt sie einfach für etwas Gegebenes, Selbstverständliches, und niemand hat ihm über die darin enthaltenen Moleküle und deren Herkunft erzählt, oder über die symbiotische Beziehung mit dem Rest des Planeten. Für das Kind war dies einfach Luft und es atmete sie ein. Es gibt viele solche Dinge.

Ich werde euch heute eine Metapher geben, welche die meisten von euch bereits erfahren haben und deshalb auch deren Bedeutung verstehen werden.

Viele religiöse wie spirituelle Führer haben Gott auf die eine Seite und euch auf die andere Seite des Schleiers gestellt. Und es gibt vielerlei Arten von Prozessen, die euch dann irgendwie erlauben, dieses Gesicht Gottes auf der anderen Seite zu berühren.


Dieser Schleier ist die eigentliche Brücke zwischen euch und eurem grösseren Selbst, eurer Seele. Nun, einige werden fragen: „Was hat das mit dem Schleier zwischen uns und Gott zu tun?“ Ich sage euch: Eure Seele ist ein wichtiger Teil der Schöpferquelle. Wenn ihr eure Seele berühren könnt, seid ihr in diesem Bereich, der grösstenteils auf der anderen Seite des Schleiers ist. Es ist ein multidimensionaler Raum, in dem Engelwesen, Führer und die Liebe von Spirit stets direkt neben euch ist. Wir haben euch dieses Beispiel immer wieder gegeben, dass Spirit wirklich direkt auf eurem Schoss sitzt. Doch das war nicht euer Paradigma, nicht wahr? Lasst mich euch etwas zeigen.

Das Bild der verschachtelten Boxen Ich möchte, dass ihr euch etwas vorstellt, das die meisten von euch schon mal gesehen haben. Dieses Bild besteht aus einer Anzahl ineinander geschachtelten Boxen. Je nach eurer Kultur habt ihr zum Beispiel dekorative Schachteln, die in immer kleineren Grössen ineinander verschachtelt sind. Ihr öffnet eine, findet darin eine kleinere, öffnet diese, findet wieder eine kleinere und so weiter. Oder manchmal habt ihr aus einem Material hergestellte Eier mit stets kleineren Eiern darin, und alle sind verziert und wunderschön.

Visualisiert euch also so etwas, denn ihr habt das sicher schon gesehen. Wenn ihr dann zur kleinsten Schachtel gelangt, ist das immer süss und macht Spass: „Ha, ich bin durch zehn solcher Boxen hindurchgegangen, um zu diesem süssen, kleinen Kerl zu kommen!“ Und hier kommt der erste Teil dieser Metapher. Diese kleinste Box, verschachtelt und zusammengesetzt mit allen anderen – diese kleine Box, das seid ihr!

Ihr habt kein Bewusstsein von den Boxen um euch herum, die natürlich im Dunkeln liegen. Wenn jemand zu euch sagen würde, dass ihr in einer grösseren Box drin seid, würdet ihr sagen: „Ich bin nicht sicher, ich weiss nicht wirklich, ob du Recht hast. Aber wenn es so wäre, dann ist das der Schleier und Gott befindet sich auf der anderen Seite.“ Der andere antwortet: „Nun, das stimmt nicht genau, denn da ist noch eine grössere Box um diese zweite herum.“ Was könnte das bedeuten?

Diese ineinander verschachtelten Boxen sind Boxen der Wahrnehmung. Und wir haben euch immer gesagt, dass die grösste Box – jene, die Gott sieht und die ich sehe – diese Box ist euer wirkliches Sein! Die kleine Box ist euer verschachteltes Ich. Und hier ist die Einladung an euch, die schon immer da war: Während ihr zu akzeptieren beginnt, was ich euch erzähle anstelle von dem, was vielleicht andere euch erzählt haben, dann versteht, dass die Begrenzung eurer Spiritualität oder eures Denkens einfach nur von einer anderen Box umgeben ist.

Wir haben über das Schälen der Zwiebel eurer Realität gesprochen. Dabei löst ihr diese Zwiebel Schicht für Schicht ab und findet schliesslich euer innerstes Selbst. Doch bei diesen Boxen ist es das Gegenteil, denn jetzt spreche ich über das Loslassen. Wie viele von euch sind bereit zu sagen: „Lieber Spirit, wenn da eine grössere Box um mich herum ist, dann zeig sie mir!“ Allein dieses Bewusstsein beginnt die inneren Boxen aufzulösen. Ihr habt vielleicht zehn ineinander geschachtelte Boxen, und plötzlich habt ihr nur noch drei, weil ihr euch der Liebe Gottes sehr bewusst seid – weil ihr euch der euch verfügbaren Werkzeuge, der lebendigen Gaia-Energie und der Tatsache, dass ihr die Kontrolle über eure Realität habt, so bewusst seid. Dadurch habt ihr gerade drei bis vier dieser Boxen entlassen.

Die Box vom grossen Gott und kleinen Ich Wie steht es nun mit den Boxen von all dem, was man euch gelehrt hat?

Jede einzelne davon repräsentiert das, was man über euch selbst gesagt hat und wer ihr seid. Ihr Lieben, sie sind nicht einfach nur ungenau, sondern einige davon sind mit Absicht so.

Einige sind auch einfach das Beste, was Menschen zu jener Zeit hatten. Aber immer wird eine Geschichte erzählt von einem sehr grossen Gott und einem sehr kleinen Ich. Nun, dieser Teil stimmt auf gewisse Weise – aber da gibt es keine Verbindung, sondern da ist stets eine Wand zwischen Gott und euch. So wurde es euch gelehrt.

Wenn ihr zu einer der organisierten spirituellen Systeme des Planeten gehört, dann wird euch sofort gesagt, dass ihr klein seid und nicht dazu fähig, das Gesicht Gottes zu berühren – ihr seid dazu nicht würdig. Und deshalb gibt es alle möglichen Regeln, welche euch entweder dabei helfen, würdig zu werden oder zumindest nicht mit Unwürdigkeit vor Gott zu treten.

So beginnt ihr auf sie zu hören, was sie von euch verlangen. Ich sage euch, dies sind alles Boxen – Boxen, welche euch davon abhalten, die grosse Box zu sehen. Ihr beginnt also, eine nach der anderen aufzulösen, bis ihr zu dem Punkt gelangt, wo ihr fragt: „Was ist, wenn ich die Brücke zur wirklich grossen Box überqueren könnte?“ Und diese grösste Box ist eure Seele.

Lasst mich nun noch etwas anderes zu dieser Metapher sagen, und dies ist magisch. Während ihr die Boxen um euch herum auflöst, werdet ihr jedes Mal zu dieser immer grösser werdenden Box. Eine 10er-Box wird also zu einer 5er-Box, und diese fünf lösen sich auch auf und werden immer grösser, bis ihr nur noch eine Box habt. Ihr seid nun also in einer viel grösseren Box, die nur noch von einer Box umgeben ist.

Die grösste Box ist die Seele des Menschen, und darin befindet sich die Box mit euch als Menschen in 3D, den ihr gut kennt.

Doch jetzt seid ihr sehr nahe und könnt die grösste Box spüren. Ihr habt all die begrenzenden Dinge entlassen, die man euch gelehrt hat. Hier steht ihr nun also, vor dieser Brücke. Diese war immer die Metapher für euch an diesem Punkt, wo ihr die grösste Box berührt.

Das Berühren der grössten Box Was nun beim Berühren dieser Box mit euch geschieht, ist folgendes: Wenn ihr die Brücke überquert, wird diese 3D-Box vorübergehend aufgelöst. Doch als Mensch müsst ihr weiterhin in 3D leben, denn das ist, wer ihr seid. Aber es bedeutet nicht, dass ihr nicht mit der grösseren Box verschmelzen könnt, oder wann immer ihr möchtet, dorthin gehen könnt.

Ihr könnt die Brücke überqueren, könnt vor und zurückgehen und dabei einige der wunderschönsten Dinge finden, die der Schöpfer für euch bereithält. Ihr könnt in der Liebe baden, die immer da war, ohne Regeln, ohne Vorschriften, die ihr erfüllen müsst, damit ihr sie verdient. Und ihr beginnt das wirkliche Bild zu verstehen.

Die wirkliche Kern-Wahrheit ist: Gott liebt euch und hat euch in Liebe erschaffen. Und er hat euch die freie Wahl gegeben, dies zu erkennen. Dabei müsst ihr nicht eure Regeln befolgen, die sagen, dass ihr dazu unfähig seid, nicht würdig seid oder seit eurer Geburt sündig und verloren seid. Das war nie die Kern-Wahrheit, sondern es waren die Menschen, welche ihre eigene Wahrheit auf euch anwendeten.

Das ist alles menschgemacht, ihr Lieben, das ist Humanismus eins zu eins. Bestrafung, Belohnung, schlecht, gut...all diese Dinge haben nichts mit der Liebe des Schöpfers zu tun.

Hier seid ihr also und steht vielleicht vor der Brücke. Und schliesslich versteht ihr vielleicht, dass diese grössere Box ihr selbst seid, verbunden mit eurer Seele, verbunden mit dem Schöpfer. Das ist die Wahrheit, wann immer ihr sie sehen möchtet. Der Schöpfer hält immer seine Hand ausgestreckt und sagt: „Warum kommst du nicht für eine Weile in diese grössere Box? Besuch deine Seele für eine Weile.“ Und irgendwann verschmelzen sie ineinander.

Ihr bewegt euch also jeden Tag eures Lebens zwischen und innerhalb dieser Boxen, bis sie eines Tages zusammen verschmelzen – und das nennt man den Aufstieg.

Dies ist, wo ihr euch zurzeit im Plan dieses Planeten befindet, den ihr vor langer Zeit entworfen habt, bevor ihr hierhergekommen seid.

Was ist, wenn all dies wahr ist? Ich möchte, dass ihr diese Liebe spürt, von der ich euch erzähle.


And so it is.


KRYON


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